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Übersichtlich dargestellt

ServiceLab visualisiert und archiviert gleichzeitig 207 Variablen aus der Anlage eines Halbtauchers zur Erstellung eines Inbetriebnahmeprotokolls.

Die Abteilung I&S IP 9, Marine Solutions der Siemens AG realisiert in Asien Anlagen für den elektrischen Antrieb von Halbtauchern. Halbtaucher sind Schiffe die sich selber so weit absenken können, dass ihre Ladefläche einige Meter unter der Meeresoberfläche liegt. Halbtaucher dienen zum Transport von schwimmenden Gütern wie Schiffe, U-Booten oder Teilen von Bohrinseln. Zum Beladen des Schiffes müssen diese Güter nicht mittels eines Kranes auf die Ladefläche gehievt werden sondern der Halbtaucher senkt sich ab (taucht), das schwimmende Transportgut fährt über die getauchte Ladefläche und daraufhin hebt sich der Halbtaucher wieder; das Schiff ist beladen.





Halbtaucher im nicht-getauchten Zustand. Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Halbtaucher im nicht-getauchten Zustand. Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Halbtaucher im getauchten Zustand. Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Während des Be- oder Entladevorganges ist es außerordentlich wichtig, dass sich die Position der Ladefläche bzw. des Schiffes nicht verändert; dies wird durch ein DP-System (Dynamic Positioning System) realisiert: zwei um 360 Grad drehbare Gondelantriebe (Siemens Schottel Propulsor SSP) am Heck positionieren das Schiff in Längs- und Querrichtung und zwei Querstrahlruder am Bug in Querrichtung. Diese Schrauben und Querruder werden über Elektromotoren angetrieben, deren Verhalten durch SIMATIC S7-Steuerungen gesteuert werden. Die Regelung wird durch SIMADYN-D für die SSP-Antriebe sowie MASTERDRIVE für die Querstrahlruder geregelt. Die Soll-Position wird mit der Ist-Position, die durch ein DGPS (Differential Global Positioning System) ermittelt wird, verglichen und das Ergebnis an die SIMATIC-S7-Steuerungen, die die Leistung der entsprechenden Elektromotoren regeln, übergeben. Das DP-System kann das Schiff bis auf einen Meter genau an der Soll-Position fixieren. Damit das Schiff auch bei Wellengang und starkem Wind seine Position beibehalten kann, müssen die Elektromotoren bestimmte Leistungsanforderungen erfüllen, die mit ServiceLab überprüft werden.

Layouter schafft Übersicht

ServiceLab liest über ein MPI-/PROFIBUS-Kabel gleichzeitig 207 Variablen (Stromaufnahme, Temperatur, Geschwindigkeit usw. ) mit einer Abtastrate von 2 Sekunden aus den entsprechenden SIMATIC S7-Steuerungen aus, visualisiert und archiviert diese. Mit der Layouter-Funktion für ServiceLab werden die Daten optimal auf dem Bildschirm dargestellt. Da unmöglich 207 Variablen gleichzeitig auf einem Bildschirm übersichtlich angezeigt werden können, kann zwischen verschiedenen Bildschirmdarstellungen (Layouts) hin und her geschaltet werden. Diese können auch ausgedruckt und dem Kunden als Inbetriebnahme-Protokoll übergeben werden.



Eine mit der Layouter-Funktion erstellte Bildschirmoberfläche (Layout). Zum Vergrößern auf das Bild klicken


ServiceLab überzeugte Herrn Iden (Siemens AG) durch die einfache Anbindung an eine SIMATIC S7 und die komfortable und übersichtliche Darstellung der Messwerte mittels verschiedener Bildschirmdarstellungen (Layouts).





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